Ignorier den inneren Monolog

Was würde wohl passieren, wenn ein Baby darüber nachdenken würde, Laufen zu lernen? Wenn man die Natur des Menschen berücksichtigt, würde es wohl irgendwie so klingen: „Was ist, wenn ich nach dem ersten Schritt sofort wieder hinfalle? Und was, wenn Papa mich sieht und auslacht? Er wird es bestimmt allen in der Krabbelgruppe erzählen und dann kann ich mich da nie wieder blicken lassen.“

Das Baby würde es wohl nie probieren und müsste seinen ersten Schultag krabbelnd erleben.

Das ist natürlich total absurd. Aber unser eigener innerer Monolog ist oft genauso absurd und trotzdem nehmen wir ihn ernst und schreiben unseren Gedanken Bedeutung zu – geben ihnen Gewicht. „Was wenn ich es wieder nicht schaffe abzunehmen und sogar weiter zunehme? Wenn ich ins Fitnessstudio gehe, lachen mich doch alle aus.“ usw.

Ignorier diese Stimme. Warte nicht bis sie verschwindet, denn das wird sie nicht. Sie gehört zum menschlichen Wesen nun mal einfach dazu.

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